Nosferatu. Vom Vollmond geweckt – Barbara J. Zister




Seiten: 438
Sprache: Deutsch
Preis: 3,99 €










 

Klappentext:
Finnys Leben hat sich um hundertachtzig Grad gedreht. Gerade noch It-Girl an ihrer Schule, lebt sie nun abgeschottet von den Menschen, die ihr einst so viel bedeuteten. Mit dem Beginn der Nacht muss sie sich in ihrer dunklen Kellerwohnung verstecken, denn was der Mond in ihr weckt, sollte keinem begegnen. Doch als sie auf den Skaterboy Mad trifft, beginnt sie zu hoffen – auf ein Leben, eine Zukunft und die Liebe. Bis sie den »Nosferatu« begegnet...


Zum Autor:
Barbara J. Zister lebt mit ihrem Mann und den beiden Söhnen im mystischen Bayerischen Wald, wo es noch Hexen, Dämonen und gruslige Raunächte gibt. Das perfekte kreative Umfeld für die Vielleserin, die sich seit  2010 ihren eigenen literarischen Projekten widmet - meistens sonntags oder wenn ihr das Leben Zeit dazu lässt. Als Meisterin der Elektrotechnik ist Spannung ihr Handwerk, was ihr auch beim Schreiben von Büchern zugutekommt.

Meinung:
Nosfreatu – dämonisch gut!
Als ich den Klappentext gelesen habe, kamen mir Werwölfe eher in den Sinn, als Rattendämonen. Sie sind die letzten Dämonen von Luzifer, die noch auf der Welt sind. Doch es gibt die Jäger, die von Erzengel Michael unterstützt werden und die Dämonen zurück drängen sollen. Mitten drin befindet sich Finny, die eigentlich nichts anders will, als wieder ein Mensch zu werden.
Mir hat die Idee erstaunlich gut gefallen, Rattendämonen sind mal etwas Neues als Vampire und die Autorin hatte viele tolle Ideen dazu. Zwischendurch war es schon etwas eklig, denn Ratten sind nun wirklich keine süßen Tiere. Aber das hat ich eigentlich nicht wirklich gestört und zwischendurch fand ich es richtig lustig, dass Finny Ratten hören kann, denn es gab eine mega lustige Ratte, die ihr immer Kontra gegeben hat. Hört sich komisch an, war aber ziemlich witzig und hat mich das ein oder andere Mal zum Schmunzeln gebracht.
Die Handlung an sich war recht spannend, die Handlungsorte wechseln ununterbrochen und es gibt viele abwechslungsreiche Szenen. Verständlich war es für mich eigentlich durchgehend, ich war nicht verwirrt, auch wenn manche Szenen etwas unnötig wirkten.
Die Charaktere haben mit gut gefallen, anfangs ist Finny sehr selbstmitleidig, aber nachher setzt sich sich sehr für ihre Freunde ein und versucht gegen die Versuchung der Nosfreatu anzukommen.
Lucie, die neue, beste Freundin von Finny fand ich ziemlich cool, vor allem auch die Art, wie sie in die Geschichte kommt. Ihr ständiger Begleiter ist besagte, lustige Ratte und sie ist eine Hexe. Sie hat das Herz auf dem rechten Fleck, auch wenn sie manchmal ein wenig verrückt wirkt.
Mad war sehr schwer einschätzbar, manchmal war er total lieb, dann wieder unnahbar und man wusste nie so genau, ob man ihn mochte oder nicht. Aber er hat sich sehr für Finny eingesetzt, weswegen ich ihn zum Ende hin doch sehr mochte.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen, er hat mich auf jeden Fall gut durch das Buch begleitet.

Fazit:
 Insgesamt fand ich die Geschichte wirklich cool, die Liebesgeschichte hat nicht so viel Platz eingenommen, war aber trotzdem ganz schön.
Von mir gibt’s 4,5 Sterne!

Kommentare:

  1. Huhu Jana :)

    Das Buch hört sich echt gut an. Du hast mich mit deiner Rezi richtig neugierig gemacht :)
    Schade, dass es das Buch nur als Ebook gibt :(

    Liebste Grüße,
    Nenya

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  2. Das Buch hört sich wirklich interessant an und ich stimme dir zu, Rattendämone sind mal was anderes :D
    Liebst, Emme ♥

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