Söhne der Luna, Band 2: Die Braut des Wolfes










Taschenbuch: 275 Seiten
Verlag: Sieben Verlag; Auflage: 1. (31. März 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3941547178
Inhaltsangabe:
Aurora Braglia ist eine Hexe ohne erkennbare Fähigkeiten, dafür aber mit einem Fluch belegt, den ihre Zunft vor Generationen auf sich gezogen hat. Als die Gefährtin ihres Vormundes verschwindet, soll Aurora sie finden. Um Aurora das Risiko schmackhaft zu machen, wird ihr ein Beschützer und Gemahl in Aussicht gestellt: der Vagabund und Werwolf Ruben de Garou. Schnell stellt sich heraus, dass sich der Einzelgänger nicht freiwillig in die Rolle des Bräutigams gefügt hat. Obwohl sie das weiß, kann sich Aurora ihrem Schicksal nicht entziehen und wagt sich mit ihm in die nächtlichen Straßen von Rom. Dort wartet auf sie eine Bedrohung von ungeahntem Ausmaß. Der Fluch der Larvae. Ohne die Kraft und Liebe ihres Begleiters droht Aurora der Tod. Doch wie soll sie einen Werwolf erobern, der sein Herz verschließt?
Zur Autorin:
Antonia Munoz, Jahrgang 1967, war viele Jahre in der Personalberatung tätig und lebt in der Nähe von Frankfurt.
Ihre Fantasy Romance Trilogie Söhne der Luna erscheint unter dem Pseudonym Lara Wegner.
Cover:
Die Gestaltung des Covers an sich gefällt mir sehr gut, wie auch auf dem Cover des ersten Bandes, pragt ein großer Wolfskopf auf dem Bild. Daneben ist der nackte Oberkörper eines Mannes zu sehen, der mit Mustern überzogen ist. Etwas weiter unten im Hintergrund sieht man die Kulisse von Rom.
Nur leider gefällt mir die Farbe nicht sonderlich, da alles in diesem lila-rot ist und nur die Schrift grün-grau ist. Meiner Meinung nach nicht so schöne Farben, da haben mir die des ersten Bandes besser gefallen. Trotzdem ist es nicht schlecht.
Idee:

Die Idee gefällt mir immer noch gut. Die Welt der Vampire und Werwölfe wurde ausgebaut und jetzt gibt es auch noch die Hexe und die Larvae, die durch einen bösen Fluch entstanden sind. Auch die Entstehungsgeschichte der Wesen wurde in diesem Band näher erläutert und es war sehr interessant.
Auch die eigentliche Handlung mag ich sehr. Wie zuerst die Wölfin und Micas Schwester entführt werden und Aurora dann ihre Kräfte einsetzten soll, um sie zu suchen.
Es war immer spannend und auch die Liebesgeschichte zwischen Aurora und Ruben war sehr schön und überraschend.
Schreibstil:
Den Schreibstil der Autorin gefällt mir immer noch sehr gut. Die Welt wurde immer besser ausgearbeitet.
Alles wird schön beschrieben und man kann sich auch gut in die Personen hineinversetzten. Aber die Beschreibungen sind auch nicht zu ausführlich, dass es langweilig würde. Sie schreibt prickelnd, leidenschaftlich und spannend.
Charaktere:
Die Charaktere sind alle sehr toll. Manche kannte man ja schon aus dem ersten Band, aber sie haben sich weiterentwickelt und man wurde immer wieder von ihnen überrascht. Mica zum Beispiel nimmt in diesem Buch eine große Rolle an und hat immer wieder verschiedene Charakterzüge aufgewiesen. Er kann genauso grausam wie seine Mutter sein, aber sobald es um seine Tochter geht, ist er sehr fürsorglich. Auch Selene kümmert sich um die Menschen, aber für ihre Tochter tut sie alles.
Aurora ist eine sehr interessante Protagonistin. Insgesamt ist sie sehr sympathisch, auch wenn sie es manchmal ein wenig übertreibt und ihren Willen durchsetzen will. Die Veränderung die sie durchgemacht hat, war sehr realistisch, erst war sie verängstigt und eher selbstbezogen, doch nach und nach wird sie mutiger, versucht alles um die Bedrohung loszuwerden, bringt sich selbst in Gefahr und versucht Ruben zu beschützten.
Ruben find ich auch sehr faszinierend, denn auch seine Veränderung war sehr realistisch. Anfangs war er der ungebunden Einzelgänger, der sich zwar nach Gemeinschaft und Berührungen sehnte, vor allem der Wolf in ihm, doch er hat feste Bindungen eher nicht zu gelassen. Deswegen kommt er auch anfangs nicht so gut mit Aurora klar, doch nach und nach, verliebt er sich in sie und will sie um jeden Preis beschützen, auch wenn er ihr manchmal wehtut. Er tut sich schwer mit den Frieden zu den Vampiren, doch er will das Bündnis auch nicht gefährden. Außerdem hat er Angst dem Vollmond zu verfallen und nimmt Drogen um ihm zu widerstehen. Er denkt er wäre eine Bestie, doch mit Hilfe von Aurora kann er sie zähmen.
Berenike find ich auf der eine Seite irgendwie sympathisch, auf der anderen Seite nervte sie aber auch. Sie ist übertrieben eifersüchtig auf einen Bruder, den sie gar nicht kennt und will den Frieden einfach nicht akzeptieren, sodass sie einen Werwolf umbringen will. Auch wenn man ihre Beweggründe durchaus verstehen kann, finde ich trotzdem, dass sie übertreibt.
Allerdings mag ich sie auf der anderen Seite auch, sie fühlt sich mit Aurora verbunden und würde nie etwas tun, was ihr schaden würde. Und obwohl sie Werwölfe nicht mag, ist sie nach der Gefangenschaft zusammen mit Saphira traurig über deren Tod.
Insgesamt sind alle Charaktere sehr gut ausgearbeitet, man fiebert, fürchtet und liebt mit ihnen und kann sich sie und ihre Gefühle genau vorstellen. Besonders gut gefällt mir, dass das Buch aus mehreren Sichten geschrieben ist, sodass man sich noch besser in die Charakter reindenken kann.

Meinung:
„Die Braut des Wolfes“ hat mir sehr gut gefallen, es war ziemlich spannend und man konnte super mit den Charakteren mitfiebern. Außerdem war es immer abwechslungsreich und man hat sich nie gelangweilt. Die Liebesgeschichte ist auch in diesem Buch wieder außergewöhnlich und sehr schön. Es ist eine sehr gute Fortsetzung und setzt gut daran an, denn die Welt der Söhne der Luna wird noch ausgearbeitet und man kann immer mehr über neue, faszinierende Facetten lesen.
Über das Happy End war ich sehr froh, aber trotzdem regt das Ende die Spannung nochmal an, da man jetzt wissen will, wie es weiter geht und der Frieden bestehen bleiben kann.
Ich kann das Buch nur empfehlen, es ist sehr spannend und romantisch und man will es am liebsten verschlingen. Auf jeden Fall ein großer Lesegenuss!




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