Römerpech

Hey, also dieses Buch ist beendet :D Ich hatte es ürsprünglich für einen Wettbewerb auf www.bookrix.de geschrieben, doch es nachher noch bearbeitet und eine Kurzgeschichte draus gemacht ;)




1. Römerpech.

Als ich den alten Laden betrat, hatte ich eigentlich nicht vor den Römern einen Besuch abzustatten, eigentlich wollte ich doch nur meinen Bruder suchen. Aber irgendwie habe ich es geschafft im alten Rom zu landen. Und dort auch noch auf Alex zu treffen...

 




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Textausschnitt:

 


Kapitel 1: In Rom
                    
Misstrauisch  betrachtete ich den heruntergekommen Laden, die verschnörkelte Schrift auf dem Schild war abgeblättert und einige Buchstaben fehlten. Warum bin ich noch mal hier? Achja, um meinen Bruder zu finden, der wahrscheinlich mal wieder in Schwierigkeiten steckte. Eigentlich hatte ich die Hoffnung schon längst aufgegeben, doch als ein neuer Hinweis aufgetaucht war, musste ich diesem einfach folgen. Was wenn an ihm tatsächlich etwas dran war? Die Vorstellung, dass ich ihn einfach ignoriert hätte und so meinen Bruder aufgegeben hätte, würde mich für den Rest meines Lebens fertig machen.
Die verrostete Türglocke schellte, als ich dann endlich den Laden betrat. Ääh, ich war genau in ein Spinnennetz gelaufen, fing ja super an. Ich schaute mich um, alles war von einer dicken Staubschicht überzogen und sah so aus, als ob in dem alten Geschäft schon seit Jahrzehnten keiner mehr war. Die einzige spärliche Lichtquelle kam von einer alten Lampe aus der hinteren Ecke des Ladens. Vorsichtig schaute ich mich um. Mitten im Raum stand ein Sofa, von dem man nur noch erahnen konnte, dass es einmal sehr schön war. Denn dessen roter Bezug war total zerlöchert und befleckt. Als ich mich, nach dem immer noch kein Mensch zu sehen war, auf das Sofa fallen ließ, erstickte ich fast in der Staubwolke. Hustend stand ich wieder auf und betrachtete den seltsamen Laden weiter. Währenddessen fragte ich mich, was in zum Teufel mein Bruder hier überhaupt zu suchen hatte. Obwohl, eigentlich wunderte es mich nicht, er stand schon immer auf so nen alten Kram und verschlang förmlich alle Bücher über die Antike. Mich persönlich hatte das nie so interessiert, aber ihm zu Liebe, hatte ich immer geduldig zu gehört, wenn er mir mal wieder Geschichten über irgendwelche Gladiatoren Kämpfe bei den Römer erzählt hatte. Während ich über ihn nachdachte, kamen mir schon wieder die Tränen, also widmete ich mich schnell der Betrachtung des Ladens. Überall standen alte vergilbte Schaufensterpuppen, die Kleidungen aus den verschiedensten Jahrhunderten trugen. Merkwürdiger Weise waren diese kein bisschen verfallen oder verstaubt. Eine Puppe erinnerte mich ein wenig an einen ägyptischen Pharao und daneben stand eine alte Römerrüstung. Ich ging ein bisschen näher ran und fuhr vorsichtig mit meinem Finger über den kalten Brustpanzer. Plötzlich wurde ich von den Füßen gerissen und um mich herum wurde alles tiefschwarz, es kam mir so vor als würde ich endlos fallen. Panisch schrie ich auf und wedelte mit den Armen in der verzweifelten Hoffnung noch irgendwo Halt zu finden.
Plötzlich fiel ich auf einen weichen Untergrund. Okay, was war das?! Vorsichtig öffnete ich meine Augen, um mich herum war es ziemlich dunkel, so dass ich nur schemenhaft den Umriss eines Waldes erkennen konnte.
Aber das reichte mir schon. Ich war auf jeden Fall nicht mehr in dem Geschäft.
Hysterisch lachte ich auf, vermutlich war ich verrückt geworden. Das war doch vollkommen unmöglich, denn gerade war ich noch in diesem gottverdammten Laden gewesen!
Ich kniff mir heftig in den rechten Arm in der Hoffnung endlich aus diesem verrückten Traum aufzuwachen, doch es passierte nichts außer das mein Arm jetzt brannte.
Und dieser Traum fühlte sich auch noch total real an, als ich tief einatmete strömte dieser typische, herbe Waldduft in meine Nase. Und das Moos, auf dem ich gelandet war, fühlte sich unter meinen Finger ziemlich weich und real an.
Wo war ich verdammt noch mal? Sowas konnte aber auch nur wieder mir passieren. Warum hatte ich eigentlich immer Pech? Ich atmete tief durch und versuchte mich erstmal zu beruhigen. Vielleicht sollte ich mich hier einfach mal ein bisschen umschauen. Und dann muss ich erst mal weiter gucken. Also lief ich stundenlang durch diesen verdammten Wald und zuckte bei jedem Heulen einer Heule zusammen, als ich endlich an eine, mit Efeu bewachsenen, Hütte kam. Meine Füße waren mittlerweile wund gelaufen und meine Laune hatte mittlerweile den Nordpol erreicht.
Es sah zwar nicht so aus, als ob dort jemand leben würde, aber ein Versuch war es wert, denn dann hätte ich für diese Nacht wenigstens ein Dach über dem Kopf.
Vorsichtshalber klopfte ich nochmal energisch an die Tür, doch als nichts passierte, gab ich der Tür einen kleinen Schupser. Mit einem Knarren, das einem einen kalten Schauer über den Rücken rieseln lässt, schwang sie auf und gewährte ein Blick in das Innere des Hauses.  Es war tatsächlich keiner da und so trat ich zögernd ein.
In dem kleinen Zimmer waren zwei unordentliche Strohhaufen, die wohl als Schlafplätze dienten. Im ganzen Raum verteilt, lagen Kleidungstücke. Als ich sie näher betrachtete, fiel mir auf, dass es irgendwie merkwürdigen Sachen waren. Doch darüber konnte ich mir jetzt keine Gedanken machen, denn ich hörte wie hinter mir die Tür wieder mit diesem Knarzen aufging - ich drehte mich um – erstarrte - und schrie auf.

 



Anmerkung:

Ja, wie gesagt, ist eine Kurzgeschichte, aber ich hoffe sie  gefällt euch trotzdem ;)
Ich hoffe es gefällt euch und freu mich auch immer über Kritk, denn nur daraus kann man lernen ;)

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