Infos zu Wer braucht schon drei Bodyguards? ;)

Hey, da mir neulich eine Idee zu einer weiteren Geschichte aus der Reihe: Wer braucht schon...? gekommen ist und ich gleich mal ein paar Seiten dazu geschrieben habe, dachte ich mir, ich zeig ich schon mal das Cover zu der Geschichte und einen kleine Textauschnitt, wie findet ihr es so? ;)

Hier ist noch der Stammbaum für Dantes Familie, so versteht ihr das Buch besser : Familie Dante

Wer braucht schon Zwillinge? - Auch wenn sie noch so heiß sind!



Klappentext: Noah, Dantes älterer Bruder, ist zuerst genervt, als sein Zwillingsbruder Mason kurzfristig krank wird und er jetzt den Fahrer und Begleiter für dessen beste Freundin, Kira, spielen soll. Doch nachdem er sie kennengelernt hat, findet er es gar nicht mehr so schlimm, denn sie ist umwerfend. Doch Kira ist kein zahmes Kätzchen und sie geraten immer wieder aneinander... Und weiß sie, dass er und Mason Vampire sind?


Textauschnitt: 



Kapitel 1: Noahs Sicht



„Aiden!“, brüllte ich durch das ganze Haus. „Du Idiot! Ich bin schon wieder über einen deiner gottverdammten Bälle gestolpert, warum lässt du die auch überall im Haus rumliegen?“
Kaum war ich zu Hause, ging das schon wieder los. Mein kleiner Bruder war ein totaler Basketballfan und spielte ständig mit den Bällen herum und übte, da er endlich in die Schulmannschaft aufgenommen werden wollte. Mein anderer Bruder, Dante, war sein größtes Vorbild und auch wenn er statt Baseball Basketball spielte, wollte er Dante nacheifern, der ebenfalls in der Schulmannschaft gespielt hatte und einer der besten gewesen war.
Ich wütete immer noch, doch hinter mir erschien meine kleine und einzige Schwester Ava und umarmte mich beruhigend. Sofort spürte ich, wie ich merklich ruhiger wurde, keine Ahnung wie sie das machte, aber sie schaffte es immer wieder, mich und meine Brüder zu besänftigen und wir waren alle nicht gerade sanfte Schmusekätzchen.
„Komm schon, Noah, beruhig dich. Du kennst doch Aiden, er wird es nie lernen“, erklang ihre engelhafte Stimme an meinem Ohr. Da hatte sie allerdings Recht, aber das hieß trotzdem nicht, dass ich ihm das durchgehen lassen würde.
„Du hast mir noch gar nichts von deinem Auftrag erzählt, hast du den Typ gekriegt?“
Ihr Versuch mich abzulenken war offensichtlich und ich konnte mir das Grinsen einfach nicht verkneifen.
„Na, willst du das Thema wechseln?“ Sie riss ihre glänzenden, blauen Augen auf und schaute mich unschuldig mit vorgeschobener Lippe an. Verdammt! Diesen Engelsblick hatte sie wirklich verdammt gut drauf.
„Nein, wie kommst du denn auf die Idee?“ Sie drehte eine Strähne ihres goldblonden, lockigen Haares um ihren Finger. Irgendwie musste ich bei dem Gedanken grinsen, dass sie ihre Brüder auch immer so einfach um den Finger wickeln konnte. Jeder von uns fünf würde wirklich alles für sie tun.  Ihre Verehrer, sie hatte wirklich viele, denn sie war einfach wunderschön, mussten immer erst an uns vorbei und die meisten hielten der Probe nicht stand. Ich weiß noch, als Dante einen Freund von ihr mal zum Baseball spielen mitgenommen hatte und ihm „aus Versehen“ der Schläger ausgerutscht ist, als der Typ einer anderen auf den Arsch geglotzt hatte. Danach hatten wir zum Glück nie wieder was von dem Typen gehört.  Ich glaube, wir bereiteten ihr manchmal aber auch ganz schönen Ärger, wie zum Beispiel damals, als Mason, mein Zwillingsbruder, mit ihrer Lehrerin geschlafen hatte, es für ihn aber nichts Ernsteres gewesen war. Aus Rache hatte die Frau meiner Schwester schlechte Noten gegeben und Ava war so wütend gewesen, dass sie Mason mindestens einen Monat lang anschweigen wollte. Doch der hatte wirklich alles getan, um es wieder gut zu machen, da er es nicht ertragen konnte, dass sie sauer auf ihn war. Und weil unsere Schwester auch so ein Engel war, hatte sie dem Idioten natürlich direkt nach einem Tag schon wieder alles verziehen.
 „Na gut, also ja, der Auftrag ist super gelaufen. Der Vampir war wirklich ganz schmierig. Als ich ihn dann in seinem Versteck aufgespürt hatte, bettelte er wie ein kleines Kind um sein Leben und bot mir sogar mehrere seiner Mädchen "zum Vernaschen" an. Aber damit hat er es nicht gerade besser gemacht. Ich war kurz davor dem Typen einfach seinen ekligen Hals umzudrehen, doch der Auftrag lautete, dass ich ihn lebendig abliefern sollte. Ich verabscheue diese Menschenhändler, die einfach irgendwelche armen Mädchen entführen, um sie dann an erbärmliche Vampire zu verkaufen, die sie dann so lange beißen und misshandeln, bis sie elendig zugrunde gehen. Ich kann einfach nicht verstehen, wieso sie sich nicht mit den Blutkonserven zufrieden geben, oder zumindest dann die willigen Blutspender benutzen. Aber so?“
Meine Schwester umarmte mich fester, denn sie wusste, wie sehr ich diese Vampire hasste, die unsere ganze Rasse in Verruf brachten. Und als dieser Typ da vor mir auf den Knie rutschte und ich die ganzen gefangenen, wie Tiere angeketteten, Mädchen sah, die ihre Augen vor Angst und Panik aufgerissen hatten und vor sich her wimmerten, musste ich mir vorstellen, dass eine von ihnen auch Ava hätte sein können. Da fiel es mir noch schwerer, den Typen nicht richtig für seine Taten büßen zu lassen.
„Noah, der Typ wird die Strafe, die er verdient schon bekommen. Und ich bin einfach heilfroh, dass du wieder gesund hier bist. Ich hatte die ganze Zeit Angst, dass dir irgendwas passiert und der Typ dich umbringt.“
Als ich die Sorge in ihrer Stimme hörte, drehte ich sie zu mir um und schaute ihr in die Augen.
„Du musst keine Angst haben, mir wird schon nichts passieren. Ich kann dich doch nicht einfach mit unseren ganzen idiotischen Brüdern alleine lassen, das wäre ja unverantwortlich.“
Das zauberte wieder ein wunderbares Lächeln auf ihr Gesicht, das mir das Herz wärmte. Ich weiß nicht, was ich ohne meine Schwester wäre. Sie ist einer der einzigen Lichtblicke in meinem Leben. Die ganzen Aufträge und die grausamen Anblicke, die ich jeden Tag ertragen musste, setzten mir schon ganz schön zu.
„Noah! Komm mal hoch!“ Mein Zwillingsbruder Mason brüllte durch das ganze Haus. Genervt darüber, dass er den Moment zwischen mir und Ava zerstörte, stampfte ich die schier endlosen Treppen unserer Villa hoch. Da wir so viele waren, hatte das Haus fünf Etagen und Masons Zimmer war ausgerechnet in der Obersten. Unterwegs sah ich Liam, der seine Tür wieder in einem Dunkelblau anstrich. Bis vor kurzem war er in  so einer „Alles ist Scheiße“-Phase gewesen und hatte sein komplettes Zimmer schwarz gestrichen. Keine Ahnung, warum er jetzt schon wieder ein Sinneswandel hatte, aber ich vermutete, dass er endlich die Trennung von seinem Freund überstanden hatte. Ich war aus allen Wolken gefallen, als er auf einmal mit einem riesigen Schwarzen aufgetaucht war. Eigentlich hielt ich ihn nur für einen normalen Freund, doch als ich einfach in Liams Zimmer geplatzt bin, hatte ich die beiden beim Knutschen erwischt. Keine so schöne Erfahrung. Mein jüngster Bruder hatte mich angebettelt, unserem Vater nichts davon zu erzählen, denn der wäre ausgerastet, da er Schwule einfach nicht verstand. Nachdem ich aber darüber nachdachte, fand ich es eigentlich gar nicht so schlimm, wenn das nun mal seine Vorliebe war, dann war das ebenso und ich musste das akzeptieren. Außerdem verurteilte er mich auch nicht dafür, dass ich nie eine feste Freundin hatte.
Meine anderen Brüder waren auch etwas erstaunt gewesen, als ich ihnen die Neuigkeit erzählte, aber niemand verurteilte ihn. Vor allem Ava fand das ganze total süß und freundete sich sofort mit Liams Freund Banjhi an, was ich wiederum gar nicht so toll fand, denn der Typ sah irgendwie ziemlich gefährlich aus, was wir zwar auch taten, aber trotzdem…
Als ich endlich im letzten Stock angekommen war, klopfte ich an Masons Zimmertür. Bis zu der Sache mit Liam war ich einfach immer ungebeten in die Zimmer gestürmt, aber jetzt klopfte ich lieber vorher.
„Ja, komm rein.“ Irrte ich mich, oder krächzte Mason ein bisschen? Hoffentlich war der Typ jetzt nicht krank, wir wollten heute Abend mit seiner besten Freundin feiern gehen. Ich hatte sie noch nicht kennen gelernt, da ich in letzter Zeit einfach zu beschäftigt war.
Schnell stieß ich die Tür auf und leider bestätigten sich meine Befürchtungen. Mein Bruder lag im Bett und hatte sich die Decke bis zur Nase hoch gezogen, sodass nur sein schwarzer Schopf hervorlugte.
Neben ihm lag ein riesiger Haufen von benutzten Taschentüchern und eine dampfende Tasse Tee stand auf dem Nachtisch.
„Noah, ich denke ihr müsst heute Abend allein feiern gehen. Ich bin krank“, kam es gedämpft durch die Bettdecke. Mit ein paar großen Schritten stand ich am Bett und zog ihm verärgert die Decke weg. Ich schaute in mein Ebenbild, die gleichen schwarzen Haare und dunkelblauen Augen. Aber mit einem Grinsen registrierte ich mal wieder, dass ich mehr trainiert war, nicht, dass ich ihm das ständig unter die Nase reiben würde. Ich doch nicht!
„Oh Mann, reiß dich zusammen, so schlimm kann es doch nicht sein“, meinte ich, denn ich hatte keine Lust mit seiner besten Freundin alleine feiern zu gehen. Wie hieß die überhaupt nochmal?
„Idiot, natürlich ist es schlimm. Und ich habe keine Lust feiern zu gehen.“
Verärgert blitzte ich ihn an. „Na gut, dann geh ich eben auch  nicht.“
Ruckartig setzte er sich ein wenig auf.
„Und ob du gehst. Kira bringt mich sonst um, wenn sie alleine gehen muss. Ihre Lieblingsband spielt bei der Neueröffnung der Disko und das will sie sich auf keinen Fall entgehen lassen, die hängt mir schon seit Wochen damit in den Ohren.“ Ah, Kira hieß die Kleine also.
„Seit wann hast du Angst vor einer Frau, Mason? Und du willst dich doch nicht etwa davor drücken mit dieser Nummer hier, oder?“ Ach, ich konnte es einfach nicht lassen  ihn ein bisschen zu ärgern. Er regte sich immer so schön auf. Doch heute rang er sich nur ein schwaches Lächeln ab, scheinbar war er wirklich krank.
„Glaub mir, ihre Rache wäre furchtbar. Letztes Jahr hat sie mir Juckpulver in die Unterwäsche getan. Weißt du was ich durchlitten habe?“ Die Frau musste ich unbedingt kennen lernen! Wenn sie meinen Bruder so ärgerte, hatten wir auf jeden Fall schon mal was gemeinsam.
„Na gut, ich geh ja schon“, gab ich schließlich nach. Mason grinste mich schelmisch an, irgendwas ging gerade in seinem Kopf vor und ich wusste nicht, ob mir das gefiel, denn dieses Grinsen hatte noch nie etwas Gutes bedeutet. Misstrauisch legte ich meinen Kopf ein wenig schief, doch er sah mich nur unschuldig an und kramte in seinem Nachttisch nach etwas. Schließlich zog er einen Zettel und einen Stift hervor und kritzelte etwas drauf. Dann reichte er ihn mir.
„Da wohnt Kira, hol sie bitte ab und die zweite Adresse ist die des Clubs.“
Ich hasste es, wenn er diesen Befehlston anschlug.
„Ok, ok.“ Ohne noch weiter auf ihn zu achten, wollte ich aus dem Zimmer gehen, doch bevor ich die Tür hinter mir zuschlagen konnte, rief er mich noch etwas hinterher.
„Und wehe du verletzt sie auf irgendeine Art und Weise.“ In seiner Stimme klang eine unterschwellige Drohung mit und ich bemerkte, dass sie ihm scheinbar ziemlich wichtig war.
„Sag mal, stehst du auf die Kleine?“ Verblüfft sah er mich an.
„Nein, sie ist einfach nur meine beste Freundin, aber das verstehst du wahrscheinlich nicht, denn für dich sind alle Frauen außer Ava ja nur zum flachlegen da.“
Im ersten Augenblick wollte ich etwas erwidern, doch eigentlich hatte er Recht, also zuckte ich nur mit den Schultern und ging.
Zwei Stunden später hielt ich mein Motorrad an einer unauffälligen Straßenecke und stieg ab. Schnell zog ich den Schlüssel aus dem Schloss und ging zu dem weißen Haus, das einen riesigen Vorgarten hatte. Ich klingelte und keine Minute später stand eine gertenschlanke, ganz hübsche Blondine vor mir. Das musste dann wohl Kira sein.
„Hey Mason, Kira ist oben in ihrem Zimmer. Sie ist schon ganz aufgeregt und nervt mich bereits den ganzen Tag. Ich bin total froh, dass du sie jetzt endlich abholst.“ Und bevor ich noch irgendetwas antworten konnte, war das Mädchen auch schon verschwunden und ich stand mutterseelenallein im Flur. Zögernd stieg ich die Treppe hoch, an den Wänden hingen überall verschiedene Gemälde. Kaum hatte ich die Etage betreten, kam die nächste Blondine auf mich zu. Sie war total aufgetakelt und  hängte sich mir gleich um den Hals. Überrumpelt schlang ich meine Arme um sie, in der Annahme, dass das nun Kira war.
„Oh, Mason. Vergiss doch endlich Kira, wir beide können es uns doch heute Abend auf meinem Zimmer gemütlich machen, alleine.“ Also doch nicht Kira, verdammt! Wie viele Frauen lebten denn in diesem Haus? Schnell zog ich meine Hände zurück und drückte sie von mir weg.
Schmollend schob sie Unterlippe vor.
„Was ist denn Mason?“
„Äh, wo ist Kiras Zimmer?“ Verblüfft sah sie mich an, so als ob sie mich für gestört halten würde.
„Na, das müsstest du doch am besten wissen, so oft, wie du bei ihr bist.“ Beleidigt rauschte sie davon und ich hatte immer noch keine Ahnung was hier überhaupt los war.
Also betrachtete ich die Türen, in der Hoffnung, dass sie mir irgendwie Aufschluss darüber gaben, welches Zimmer das von Kira war. Namenschildchen oder so.
Auf einmal ging eine buntbemalte Tür auf und ein kleines Mädchen mit hellblonden, geflochtenen Zöpfen trat hinaus. Waren die hier eigentlich alle blond? Es ging mir noch nicht mal bis zu Hüfte und starrte mich aus großen, blauen Kulleraugen neugierig an. Also das war definitiv nicht Kira!
Sie musterte mich einige Sekunden lang intensiv und legte dann den Kopf schief.
„Du bist aber nicht Mason, auch wenn du so aussiehst, wie er. Mason bringt mir immer einen Lolli mit.“
Vorwurfsvoll starrte sie mich an. Ich werde hier noch irre! Hätte ich mich doch bloß nicht von meinem Bruder dazu überreden lassen.
Unsicher, wie ich mit dem Mädchen umgehen sollte, ging ich ein wenig in die Hocke und hielt ihr die Hand hin.
„Nein, ich bin nicht Mason, aber ich bin sein Zwillingsbruder und ich will deine Schwester Kira abholen, kannst du mir sagen, wo sie ist?“
Freudig grinsend legte sie ihre minikleine Hand in meine, die im Vergleich zu ihren wie eine Bärenpranke aussah.
„Und wie heißt du?“ Ich unterdrückte ein genervtes Seufzen. „Ich bin Noah und du?“ Ihr Strahlen wurde noch breiter.
„Lilly. So wie Prinzessin Lilli Fee. Nur mit y.“ Wer zum Teufel war Prinzessin Lilli Fee?
„Oh, ok. Toll. Und kannst du mir jetzt sagen, wo Kira ist?“ Langsam war meine Geduld am Ende.
„Aber nur, wenn du versprichst, mir das nächste Mal auch einen Lolli mitzubringen.“
Alles was sie will, wenn ich nur endlich hier rauskomme!
„Aber sicher mache ich das. Und wo ist sie nun?“, meinte ich zuckersüß.
„Du musst die nächste Treppe hoch und dann das erste Zimmer rechts. An der Tür klebt ein Bild von einem Pferd. Das habe ich für Kira gemalt.“ Erwartungsvoll sah sie mich an und ich überlegte krampfhaft, was sie wollte.
„Äh, das ist aber toll. Ich werde es mir gleich mal anschauen.“ Glücklich sah sie mich an, also nahm ich an, dass ich das Richtige gesagt hatte.
„So, ich geh dann mal zu Kira. Tschüss kleine Lilly.“ Sie winkte mir hinterher und ich richtete ich erleichtert wieder auf. Dann lief ich mit großen Schritten zur nächsten Treppe und sprintete sie schon fast hoch. Ich entdeckte das beschriebene Zimmer, doch bevor ich die Tür öffnen konnte, an der tatsächlich ein Bild von etwas hing, was ein Pferd sein könnte, wurde die gegenüberliegende Tür aufgerissen und ein schwarz gekleidetes, etwa 17 Jähriges Mädchen , das – oh, was für eine Überraschung! - blond war, trat hinaus. Als sie mich sah, stockte sie kurz, blickte mich böse an und fauchte: „Nicht du schon wieder!“ Ehe ich mich versah, war auch sie verschwunden.
Also Mason war hier scheinbar Stammgast.
Ich klopfte vorsichtig an der Tür. „Komm rein!“ Bei dem Klang der wunderschönen, engelsgleichen Stimme lief mir ein wohliger Schauer über den Rücken. Schnell öffnete ich die Tür und mir stockte der Atem. Die Frau, die dort vor dem riesigen, eisernen Spiegel stand, hatte lockiges, feuerrotes Haar, das ihr bis zu ihrem sehr wohlgeformten Arsch ging und locker ihre Hüften umspielte. Trotzdem bemerkte ich, dass sie komplett nackt war. Ach du Scheiße, hatte die geile lange Beine. Wow, wow, wow. Ich wünschte mir, dass sie sich umdrehte, doch im nächsten Moment fiel mir wieder ein, dass sie Masons beste Freundin war und der würde mich umbringen, wenn ich mit ihr schlief. Also wäre es wohl keine gute Idee, wenn ich sie vollkommen nackt sehen würde.
‚Bitte dreh dich nicht um, dreh dich nicht um‘, beschwor ich sie in Gedanken, doch sie war scheinbar keine Telepathin. Sie hatte mich im Spiegel entdeckt und drehte sich natürlich mit einem äußerst verführerischen Hüftschwung um.  Wow, mir klappte der Mund auf.

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