Bärenfluch - Für immer Verdammt!


Hey, hier ist mein viertes Hauptprojekt, an dem leider schon lange nicht mehr weiter geschrieben habe. Aber ich hoffe, dass ich bald zu komme ;)  Danke  an meine ganzen, fleißigen Leser, die es trotzdem gelesen haben ;)




1.Bärenfluch - Für immer verdammt!


 
Im Wald wird Katy von einem riesigen Bären angegriffen. Doch bevor der sie töten konnte, rettete sie der geheimnisvolle, silberne Bär. Bald bemerkt sie, dass er nicht normal sein kann...






http://www.bookrix.de/_title-de-jana-baerenfluch

  http://www.hierschreibenwir.de/node/83160

http://www.fanfiktion.de/s/50391def000235d60c903a98


Textausschnitt:



Zu Tode erschrocken schrie ich auf und stolperte rückwärts. Vor mir bäumte sich ein riesiger, tiefschwarzer Bär auf, dessen Fell verklebt vor lauter Dreck und Schlamm war.
Panisch starrte ich ihn an, meine Muskeln waren bis zum Zerreißen angespannt und alles in mir schrie nur noch: FLUCHT! Mein Herz schlug unnormal schnell, sodass ich schon fast Angst hatte, dass es sich überschlug. Es pochte schrecklich laut und dröhnte mir in den Ohren wieder.
All meine Sinne waren geschärft und ich nahm jedes kleine Detail an der furchterregenden Bestie wahr.
Stolpernd wich ich weiter vor ihm zurück, blieb aber mit dem Fuß an einer Wurzel hängen und landete auf dem matschigen Boden. Hektisch versuchte ich vor ihm weg zu krabbeln, doch meine Hände rutschten immer wieder an dem glitschigen Moos ab, sodass ich nicht vorankam und mittlerweile schlammgebadet war.
Mein Atem ging immer hektischer und ich fing am ganzen Körper an zu schwitzen.
Todesangst ergriff mich und ich starrte nach oben, der Bär holte mit seiner, mit langen und rasiermesserscharfen Krallen bestückten, Pranke aus.
Nein, ich wollte doch noch nicht sterben, ich hatte noch nicht mal meinem verdammten Mathelehrer so richtig meine Meinung gesagt und Emiliy immer noch nicht erzählt, dass ich ihr die Gummibärchen geklaut habe. Ich überlegte schon, ob ich beten sollte, aber der dort oben, hatte mir eh noch nicht geholfen, und so tief wollte ich nun auch wieder nicht sinken. Doch trotzdem wollte ich mich mit meinem Tod noch nicht abfinden und ich robbte verzweifelt noch weiter auf allen vieren. Auch wenn mein Leben scheiße war, wollte ich trotzdem noch nicht aufgeben! Doch es brachte alles nichts, mein Angreifer kam immer näher, ich hatte einfach keine Kraft mehr in den Armen und mein Fuß schmerzte höllisch.  
Ich wollte gerade die Augen schließen, doch auf einmal kam ein anderer, silberner Bär angestürzt und stellte sich schützend vor mich. Der Schlag, der eigentlich mir gegolten hätte, traf ihn und die Pranke des schwarzen Bärs riss ihm brutal die Schulter auf, da er nicht mehr genug  Zeit hatte, zu reagieren und sich zu verteidigen.
Dickes, rotes Blut quoll aus der Wunde und der silberne Bär brüllte schmerzerfüllt auf. Wütend stürzte er sich auf den Anderen. Ich konnte gar nicht so schnell gucken, wie sie kämpften. Aber ich hoffte bloß, dass es nicht mein Retter war, der immer wieder von Schmerzen gepeinigt aufschrie. Da er mich ja scheinbar retten wollte, obwohl, vielleicht wollte er mich ja auch fressen. Um also nicht als Bärenfutter zu enden, rappelte ich mich leise auf und schlich langsam zurück ohne die beiden aus den Augen zu lassen. Auf einmal brüllte der braune Bär so laut los, das der ganze Wald erzitterte und alle Vögel verstummten. Er lief hinkend davon, während sich der anderer langsam zu mir umdrehte. Obwohl ich ziemlich Angst vor ihm hatte, kam ich nicht umhin, ihn zu bewundern. Ich hatte noch nie einen schöneren Bär gesehen, obwohl, eigentlich hatte ich noch nie einen gesehen, außer im Fernsehen. Sein außergewöhnliches silbernes Fell glänzte in dem Sonnenstrahl, der sich einen Weg durch das dichte Blätterdach des Waldes gebahnt hatte. Er hatte riesige schwarze Augen, die mich mit einer unheimlichen Intelligenz anstarrten.
Zum Glück sah er nicht so aus, als ob er vorhätte mich als leckeren Nachtisch zu verspeisen. Er legte den Kopf leicht schief und blickte mich einfach nur neugierig an.
Also ging ich vorsichtig ein paar Schritte auf ihn zu, eigentlich hätte ich Angst vor ihm haben müssen, aber er sah so friedlich aus.
 Langsam hob ich meine Hand und als er nicht zurück wich, streichelte ich ihm über die  feuchte Schnauze.
„Danke, dass du mich gerettet hast.“ Merkwürdigerweise kam es mir nicht komisch vor, dass ich mit einem Tier redete. Er kam mir sowieso nicht  wie ein wildes Tier vor, schon allein  an der Art, wie er mich anschaute, könnte man fast denken er sei ein Mensch.
Während ich ihm so durchs Fell kraulte, schnurrte er genießerisch, was sich ziemlich lustig anhörte.
Fasziniert blickte ich ihm immer wieder in die pechschwarzen, glänzenden Augen, während ich mich langsam wieder beruhigte. Mein Herz schlug nicht mehr so schnell und ich konnte wieder normal atmen.
Nach einiger Zeit merkte ich, wie müde ich war. Ich war schon den ganzen Tag auf den Beinen und das hatte mich ziemlich ausgelaugt. Also strich ich ihm noch einmal bewundernd über seine flauschigen Ohren und machte mich dann gähnend dran, meine verstreuten Sachen, die aus meiner moosgrünen Umhängetasche gefallen waren, aufzusammeln.
Schnell klaubte ich ein bisschen Laub, das von den umstehenden Fichten herabgefallen war von dem feuchten Boden auf und versuchte meinen Schlafplatz ein wenig bequemlicher zu machen.
Leider hatte ich nur einen Schlafsack, und ich wusste jetzt schon, dass die Nacht sehr unangenehm werden würde. Der Bär sah mich fragend an, als ich meinen Schlafsack ausrollte. Irgendwie wurde der mir ja unheimlich, ich hatte immer gedacht, dass Bären nicht sonderlich intelligent wären, waren das nicht eher Affen. Aber er war definitiv kein Affe. Unbehaglich wich ich seinem Blick aus und streckte mich auf der Decke aus.
Als sich der Bär plötzlich zu seiner vollen Größe aufrichtete, hatte ich schon Angst, dass er jetzt gehen würde. Auch wenn er irgendwie merkwürdig war, wollte ich trotzdem nicht allein hier sein, denn ich hatte noch nie allein im Wald übernachtet und ich fürchtete mich davor, dass der Bär von eben wiederkommen würde.
„Bleibst…Bleibst du?“ Ich wusste nicht, warum ich ihn das fragte, denn er würde mich doch eh nicht verstehen, oder?
Erstaunlicherweise verharrte er nämlich tatsächlich auf der Stelle und kam dann auf mich zu getrottet. Als er sich neben mir auf den Boden plumpsen ließ, bebte die Erde unter seinem Gewicht. Kurz hatte ich Angst, dass er mich zerquetschen würde, doch er legte sich nur ganz sanft neben mich.
Also irgendwas stimmte mit dem definitiv nicht, und mit mir auch nicht! Denn ich lächelte ihn dankbar an und rückte sogar noch näher an ihn heran. In seiner Nähe fühlte ich mich einfach so beschützt, er strahlte so eine Wärme aus.   Das war doch nicht normal! Meine einzige Ausrede war, dass ich vielleicht einfach schon zu müde war, um als zurechnungsfähig zu gelten.
Beruhigt kuschelte ich mich in meine Decke, und schon fielen mir auch die Augen zu. Es war ein anstrengender Tag gewesen. Erst der Streit und dann das stundenlange Wandern durch den Wald.
Im Halbschaf merkte ich noch, wie sich etwas Großes vorsichtig an mich kuschelte und mich wärmte. Und dann glitt ich endgültig ins Land der Träume.
„Nein! Ich will nicht zu denen! Bitte, ich will hier bleiben. Bitte, Danny!“ Tränen der Verzweiflung rollten mir über die Wangen und ich versuchte hektisch sie wegzuwischen, da sie mich in meiner Sicht einschränkten.
Doch Danny sah mich verständnislos an.
„Ich verstehe dich nicht, Katy. Diese Leute bieten dir die Chance auf ein besseres Leben. Warum wehrst du dich so sehr dagegen?“
Er verstand mich einfach nicht, er hatte den Blick von ihm nicht gesehen. Er hatte nicht gesehen, wie er mich angeschaut hatte, so gierig.
Auf einmal veränderte sich Danny. Er wurde langsam größer, kräftiger und seine Haare wurden dunkler. Was geschah hier?
„Danny?“ Fassungslos sah ich die Person vor mir an, die auf keinen Fall mehr Danny war.
Und als sich dann auch noch seine Augenfarbe in ein blasses hellblau verwandelte und sich ein gieriger Ausdruck auf seinem Gesicht legte, fing ich gellend an zu schreien.



Anmerkung:

Wie gesagt, habe ich leider, lange schon nicht mehr dran geschrieben, aber ich hoffe das wird noch ;)
Ich schreibe seit dem 25. 08.2012 an ihm und bin aber noch lange nicht fertig ;)
Ich hoffe es gefällt euch und freu mich auch immer über Kritk, denn nur daraus kann man lernen ;)

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